Theodor Storms 'Immensee' als Werk des bürgerlichen Realismus

Eine epochale Einordnung

Stefan Reuter

Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft

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Buchbeschreibung zu „Theodor Storms 'Immensee' als Werk des bürgerlichen Realismus“

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Georg-August-Universität Göttingen, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Eckart Pastor bezeichnet Immensee als „eine Dichtung zwischen den Zeiten“ und charakterisiert damit nicht nur den Entstehungszeitpunkt von Storms Werk, sondern auch dessen Rezeptionsgeschichte. Während die ältere Stormforschung die frühen Novellen Storms, und damit auch Immensee, insgesamt der Biedermeierdichtung zuordnete , wirft beispielsweise Ritchie die Behauptung auf, „dass der deutsche Realismus seinen entscheidenden Durchbruch gerade durch Storms ‚Immensee’ erzielt.“ Die zahlreichen Untersuchungen zu diesem Werk und die Interpretationsvielfalt in den Ergebnissen deuten darauf hin, dass es sich hierbei um mehr als nur eine rührselige Liebesgeschichte handelt.
Die unterschiedlichen Interpretationsansätze werden hier zwar einbezogen, allerdings nicht mit dem Ziel einer Gesamtinterpretation, sondern in Verbindung mit dem Versuch einer klaren epochalen Einordnung von Storms Immensee. Konkret wird in dieser Arbeit untersucht, inwiefern sich die Novelle Immensee dem bürgerlichen Realismus zuordnen lässt und damit als typisches Beispiel für diese Epoche angesehen werden kann.
Hierzu wird zunächst die Literaturprogrammatik des bürgerlichen Realismus und anschließend deren Umsetzung in dieser Epoche herausgearbeitet. Um eine klare Einordnung vornehmen zu können, wird dabei auch eine Abgrenzung zu den unmittelbar vorangehenden epochalen Strömungen Biedermeier und Vormärz aufgezeigt. Auf eine Darstellung der durchaus wichtigen politischen, philosophischen oder gesellschaftlich-soziale Einflüsse hingegen, kann im Sinne dieser Arbeit verzichtet werden, da es nicht darum geht, das Zustandekommen der Programmatik des Realismus zu erklären. Es geht vielmehr darum, inwiefern sich diese Programmatik in Immensee wieder findet.
Auf dieser Grundlage wird zunächst geprüft, ob Immensee mit den inhaltlichen und formalen Merkmalen der Literatur aus dieser Epoche kongruiert. Im Anschluss daran werden stilistische Besonderheiten und besonders auffällige Merkmale der Novelle daraufhin untersucht, inwiefern sich diese mit der Programmatik des Realismus vereinbaren lässt. Letztlich wird die entscheidende Frage geklärt, ob Immensee den zentralen Forderungen der Programmatik gerecht wird.

Verlag:

GRIN Verlag

Veröffentlicht:

2008

Druckseiten:

ca. 20


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