"Il choisit son Napoléon". Stendhals Konzeption des Napoléon-Mythos

Philipp Freyburger

Romanische Sprachwissenschaft / Literaturwissenschaft

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Buchbeschreibung zu „"Il choisit son Napoléon". Stendhals Konzeption des Napoléon-Mythos“

Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Linguistik, Note: 1,3, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Romanisches Seminar), Veranstaltung: Hauptseminar: Stendhal, Sprache: Deutsch, Abstract: Napoléon und Stendhal – das sind zwei unumgängliche Personen, befasst man sich geschichts- und/ oder literaturwissenschaftlich mit dem europäischen 19. Jahrhundert; zwei Zeitgenossen also, die darüber hinaus in indirektem Kontakt standen; und schließlich zwei Personen, die auf unterschiedliche Weise voneinander abhingen: Einerseits war Napoléon derjenige, der Stendhal den Aufstieg vom sous-lieutenant zum kaiserlichen Beamten ermöglichte und ihm beim späteren literarischen Schaffen eine unerschöpfliche Inspirationsquelle war. Andererseits war Stendhal für den Nachruhm von Napoléon, eben wegen seines literarischen Gesamtwerks, mitverantwortlich. Viele Parallelen und Bezüge also, und dennoch scheint das Verhältnis in der Forschung mit Widersprüchen beladen zu sein: „Les sentiments éprouvés par Stendhal vis-à-vis Napoléon n’ont donc pas cessé de varier“ , fasst Maurice Descotes zusammen. Und Marcel Heisler beschreibt die Konstellation als „loin d’être rectiligne : elle apparaît pleine de contradictions, de retours en arrière, de phrases tantôt amoureuses tantôt méprisantes.“
Ziel der vorliegenden Arbeit ist, einen Teilaspekt dieses Verhältnisses voller Wi-dersprüche zu analysieren – und es gegebenenfalls von dieser Unvereinbarkeit zu be-freien: den des Napoléon-Mythos im Werk Stendhals. Dabei wollen wir uns an folgender übergeordneter Leitfrage orientieren: Wodurch lässt sich der Mythos Napoléons bei Stendhal charakterisieren? Inwiefern stellt er damit eine Besonderheit dar? Hier tritt aber das erste Problem auf: eine Besonderheit – wem oder was gegenüber? Die Frage lässt sich freilich nicht damit beantworten, indem wir einzelne, teils zusammenhanglos(e) Textstellen ganz ohne Bezug zueinander untersuchen. Vielmehr bedarf es eines Vergleichsparameters, der uns als Arbeitsgrundlage dient, an dem wir Thesen aufstellen und schließlich „wasserfeste“ Ergebnisse gewinnen können. Als Schablone hierfür kann uns das von Las Cases im Jahre 1823 veröffentlichte „Mémorial de Sainte Hélène“ dienen, und zwar aus mehreren, meta- wie intertextuellen, Gründen. Der Abgleich soll ermöglichen, den Spezifika von Stendhals Mythenkonzeption näher zu kommen.

Verlag:

GRIN Verlag

Veröffentlicht:

2014

Druckseiten:

ca. 30


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