Sun Yat-Sen und sein politisches Denken in Bezug auf den Panasianismus in Ostasien

Patrick Müsker

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Buchbeschreibung zu „Sun Yat-Sen und sein politisches Denken in Bezug auf den Panasianismus in Ostasien“

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie - Chinesisch / China, Note: 1,7, Freie Universität Berlin, Veranstaltung: Chinastudien, Sprache: Deutsch, Abstract: Eine Betrachtung der politischen Gedanken Sun Yat-Sens und der Ideologie des Panasianismus in Ostasien, sollen klären, welche Kontakte Sun Yat-Sen in Bezug auf seine politischen Bemühungen nach Japan hatte, inwiefern diese ihn unterstützten und welchen Position Sun Yat-Sen schlussendlich gegenüber der Idee des Panasianismus vertrat. Sun Yat-Sen gilt als Intellektueller, Revolutionär und Gründungsvater der Republik China. Aufgrund seiner politischen Einstellung und Bemühungen die unter den Mandschu stehende Qing-Regierung zu stürzen, sah sich Sun Yat-Sen gezwungen eine lange Zeit im Exil zu verbringen. Er verbrachte unter anderem viele Jahre in Japan, wo er weiter politisch aktiv war und seine politischen Ziele weiter verfolgte. Er fand Zuspruch und Unterstützung unter japanischen Intellektuellen und gründete in Japan Geheimorganisationen wie die bekannte Tong Meng Hui 同盟会. Nach der Gründung der Republik sah sich Sun abermals gezwungen ins japanische Exil zu gehen. Um erneut Gehör und Unterstützung für seine politischen Vorhaben zu bekommen entwickelte Sun Yat-Sen seine zuvor schon aufgekommene Idee einer Panasiatischen Bewegung, die bereits ihre eigene Form und Vertretung in Japan gefunden hatte. Mit der zunehmend aggressiven Expansionspolitik und Kolonialisierung der imperialistischen Großmächte aus dem Westen während des 18. Jahrhunderts, sahen sich immer mehr asiatische Länder in ihrer Unabhängigkeit und Existenz bedroht und ausgebeutet. Schien der Westen unbesiegbar und sowohl technisch als auch wissenschaftlich allen anderen Nationen in Ostasien überlegen, wagte es niemand daran zu glauben, sich aus den Fängen des Okzidents befreien zu können. Eine Reaktion auf die Bedrohung war die in der Meiji-und Taishô-Ära Japans aufkeimende Ideologie des Panasianismus, der die asiatischen Länder vereinen, im Kampf gegen die Westmächte stärken und zum Frieden in Ostasien führen sollte. In seiner Position als stärkstes und fortschrittlichstes Land Asiens sah sich Japan allerdings im Konflikt mit sich selbst und der Entscheidung, welche politische Position es vertreten solle. War es aufgrund seiner geografischen Lage und seines westlichen Fortschritts überhaupt ein Teil Asiens oder zählte es sich selber zum Westen? Wie sollten die asiatischen Länder vereint werden? Sollte Japan sie dabei unterstützen oder es den Westmächten gleichtun und sie unter die Schirmherrschaft der eigenen Flagge stellen?


Verlag:

GRIN Verlag

Veröffentlicht:

2015

Druckseiten:

ca. 34


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