Der Dom zu Speyer

Oliver Friedel

Architektur

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Buchbeschreibung zu „Der Dom zu Speyer“

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 3, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Kunstgeschichte), Veranstaltung: Kaiserdome, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Dom zu Speyer ist sicherlich nicht nur das monumentalste Zeugnis des Römischen Reiches deutscher Nation, sondern auch das bedeutendste Bauwerk der romanischen Baukunst auf dem Gebiet Deutschlands.
Unter den großen Domneubauten des Reiches ist er der letzte. In Mainz hatte diese Entwicklung noch vor der Jahrtausendwende begonnen. Es folgten 1015 das Straßburger Münster und 1020 der Wormser Dom.
Am östlichen Ende der Stadt Speyer erhebt sich eine Landzunge, auf der der Dom zu finden ist. Der Bau ist 109 Meter lang, 35 Meter breit und misst eine Mittelschiffhöhe von 33 Metern.
Mit Errichtung des Bauwerks, wurde sein Standort sicherlich zum Stadtzentrum Speyers, begründet durch die Tatsache, dass sich alle Straßen axial auf den Dom zu bewegen. Es wird davon ausgegangen, dass der Dom völlig unabhängig von eventuellen Vorgängerbauten an dieser Stelle errichtet wurde. Ungewöhnlich ist jedoch die Lage des Doms in der Stadt.
Speyer war bereits in der Vorgeschichte besiedelt. Die Römer errichteten an diesem Ort ein Kastell. Ähnlich den anderen großen Städten am Rhein, dürfte damals auch der Bischofssitz entstanden sein. Er ist jedoch erst unter den merowingischen Königen um 614 n.Chr. überliefert. Von dieser Zeit bis in das 10.Jahrhundert sind Schenkungen an die Domkirche bekannt. Es ist jedoch unklar an welcher Stelle sie sich befand und wie sie aussah.
Mit den Saliern, die die Macht 1024 von den Ottonen übernahmen, wurde Speyer zu einem der bedeutendsten Orte des Reiches.
Um sich dem Bau anzunähern, ist es erforderlich die Geschichte der Königshäuser dieser Zeit zu untersuchen. Nur so wird deutlich, warum Speyer zu einem Zentrum der Macht und damit zum Standort eines der bedeutendsten Bauwerke Deutschland werden konnte.

Verlag:

GRIN Verlag

Veröffentlicht:

2009

Druckseiten:

ca. 15


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