Ästhetische Erfahrungen im schulischen und außerschulischen Kontext

Eine Analyse anhand ausgewählter Beispiele

Michelle-Christin Wendelmuth

Allgemeines, Lexika

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Buchbeschreibung zu „Ästhetische Erfahrungen im schulischen und außerschulischen Kontext“

Masterarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Pädagogik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden, Note: 1,7, Universität Koblenz-Landau, Sprache: Deutsch, Abstract: In der folgenden Ausarbeitung möchte ich mich mit ästhetischen Erfahrung im schulischen und außerschulischen Kontext auseinandersetzen und dabei der Frage nachgehen, ob ästhetische Erfahrungen in der Grundschule möglich sind und welchen Bedingungen sie unterliegen.
Meine Hypothese hierzu ist, dass die Institution Schule ein großes Hindernis für die Entfaltung ästhetischer Erfahrungen ist und Möglichkeiten nicht ausgeschöpft werden, die zu einer Möglichkeit der Entfaltung führen könnten. Eine weitverbreitete Zustimmung findet das Argument, dass Schulen aufgrund ihrer bildungspolitischen und gesellschaftlichen Aufgaben ästhetische Erfahrungen nicht ermöglichen. Nach Erhorn hat die Institution Schule vier entscheidende Aufgaben: Enkulturation, Allokation, Qualifikation und Integration. Die Enkulturationsfunktion soll die Schüler an grundlegende kulturelle Fertigkeiten und Verständnisformen heranführen.
Mit der Allokationsfunktion erfüllt die Schule die Aufgabe, dass die Schüler, anhand bestimmter Kriterien und Qualifikationen, auf bestimmte Berufe verteilt werden. Jene benötigten Fertigkeiten und Kenntnisse, die für die Ausübung jener Berufe notwendig ist erfüllt die Schule in ihrer Qualifikationsfunktion. Eine Einführung in weit verbreitete Normen, Werte und Weltansichten, die in der Zustimmung zum politischen System münden soll wird mit der Integrationsfunktion erzielt.
Die Schüler sollen zu vollwertigen Mitgliedern ihrer Gemeinschaft erzogen werden. Jedoch: „Nur vielseitig gebildete junge Menschen können zu vollwertigen Mitgliedern der Gesellschaft werden.“ Hierzu gehört dann auch die Ästhetische Bildung und in jener Bildung sind ästhetische Erfahrungen grundsätzlich möglich. In der „modernen“ Schule ist jedoch eine einseitige Bevorzugung und Förderung kognitiver Fähigkeiten zu verzeichnen. Dabei verfügt der Mensch ebenso über ästhetische Fähigkeiten, die ihm einen Zugang zur Wirklichkeit eröffnen und Bildungsprozesse initiieren können. Jene sinnlichen Zugänge werden durch die vorherrschenden Lern- und Lehrformen der Schule überlagert. Bildungsstandards und Rahmenpläne geben uns ein unglaubliches, immer größer werdendes Pensum an zu bewältigenden Lerninhalten vor, das innerhalb einer verkürzten Schullaufbahn umgesetzt werden muss. Der Schwerpunkt fällt dabei auf eine allgemeine Bildung im Bereich des „wissenschaftlicheren“ Fächerkanons. [...]

Verlag:

GRIN Verlag

Veröffentlicht:

2015

Druckseiten:

ca. 106


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