Exit-Strategien deutscher Venture Capital Gesellschaften unter Berücksichtigung des neu eingeführten Entry Standards im Rahmen des Open Standards an der Deutschen Börse

Michael Hassmann

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Beschreibung zu „Exit-Strategien deutscher Venture Capital Gesellschaften unter Berücksichtigung des neu eingeführten Entry Standards im Rahmen des Open Standards an der Deutschen Börse“

Diplomarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich BWL - Unternehmensforschung, Operations Research, Note: 1,7, Universität Duisburg-Essen, Sprache: Deutsch, Abstract: Venture Capital Gesellschaften (VCs) zeichnen sich durch zeitlich begrenzte Frühphasenfinanzierungen von schnell wachsenden und innovativen Unternehmen bzw. kleinen bis mittelgroßen Unternehmen (KMUs) aus, die zum Zeitpunkt der Finanzierung nicht börsenreif sind. Dabei agieren sie typischerweise als Finanzintermediär, indem sie sich durch Auflegung von Venture Capital-Fonds refinanzieren, welche von institutionellen Investoren gespeist werden. Die Laufzeit eines solchen Fonds beträgt in der Regel zehn Jahre und setzt sich aus den Phasen der Kapitalbeschaffung, Beteiligungserwerb, Betreuung der Portfoliounternehmen durch Managementunterstützung sowie aus der Phase der Desinvestition (Exit) zusammen. Aufgrund der Tatsache, dass VCs ihre Rendite nicht aus laufenden Einnahmen, sondern aus Steigerungen des Beteiligungswertes bei Verkauf generieren, ist die Phase der Desinvestition von zentraler Bedeutung für VCs. Zusätzliche Bedeutung erlangt die Verkaufsphase zudem durch die üblicherweise befristeten Fonds-Laufzeiten und der damit verbundenen Rückzahlungsverpflichtung an Anleger.
Die Optimierung des Beteiligungsverkaufs (Exit-Management) ist dabei im Wesentlichen von der Wahl des Ausstiegsweges, vom Management der Exit-Erfolgsfaktoren sowie von der Wahl passender Käufer gekennzeichnet. Hinsichtlich der potentiell profitabelsten Exit-Strategie „Börsengang“ erlangt dabei insbesondere die Existenz eines geeigneten Börsensegments eine hohe Bedeutung für die Realisierung eines Exits durch VCs. Da sich VCs naturgemäß an jungen Wachstumsunternehmen bzw. KMUs beteiligen, war mit dem Ende der New Economy und Schließung der Wachstumsbörse „Neuer Markt“ im Jahre 2003 jedoch ein entsprechender Exit-Kanal zunächst verschlossen. Mit der Neusegmentierung der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) und der Einrichtung des „Entry Standards“ als Teilbereich des „Freiverkehrs“ steht ein solches seit 2005 jedoch wieder bereit und damit wiederum eine potenzielle Möglichkeit zur Exit-Realisierung seitens der Risikokapitalgeber.
Dabei stellt sich vor diesem Hintergrund insbesondere die Frage, inwiefern das Segment „Entry Standard“ für Börsengänge von KMUs theoretisch geeignet ist und sich dadurch als Exit-Kanal für VCs anbietet. Im Rahmen einer empirischen Analyse wird schließlich untersucht, ob der „Entry Standard” in der Realität tatsächlich von VCs als Exit-Kanal genutzt wird und wenn ja, in welchem Ausmaß bzw. in welcher Phase der Börseneinführung ein Beteiligungsausstieg erfolgt.

Verlag:

GRIN Verlag

Veröffentlicht:

2011

Druckseiten:

ca. 90

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


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