Mutter, wann stirbst du endlich?

Wenn die Pflege der kranken Eltern zur Zerreißprobe wird

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Buchbeschreibung zu „Mutter, wann stirbst du endlich?“

Das Debattenbuch zum Thema »Pflege im Alter«

Martina Rosenberg erzählt die authentische Geschichte einer ganz normalen Familie, für die das Leben durch die Extrembelastung der Pflege der schwer kranken Eltern zum Albtraum wurde. Es ist die Geschichte ihrer eigenen Familie. Die Mutter erkrankt an Demenz, der Vater erleidet einen Schlaganfall, und Schritt für Schritt muss die Tochter die Verantwortung und Organisation des elterlichen Lebens übernehmen. Verzweifelt versucht sie, allen Anforderungen gerecht zu werden — und scheitert, bis nach neun Jahren nur noch der Wunsch übrig bleibt: Mutter, wann stirbst du endlich? Auf eindrückliche Weise gibt dieser zuweilen erschreckend ehrliche Bericht all jenen eine Stimme, die ungewollt zu den Eltern ihrer Eltern werden, und dokumentiert die Verzweiflung derer, die von Politik und Gesellschaft mit dieser Verantwortung allein gelassen werden.

Über Martina Rosenberg

Martina Rosenberg wurde 1963 am Ammersee geboren als jüngstes von drei Kindern und einzige Tochter. Nach einem längeren Auslandsaufenthalt kehrte sie mit ihrer Familie nach Deutschland und in ihr Elternhaus zurück. Sie absolvierte ein BWL-Studium mit Fachrichtung Marketing und arbeitete über sieben Jahre lang als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit für das Rote Kreuz. In dieser Zeit schloss sie ein Fernstudium als Journalistin ab. Martina Rosenberg lebt mit ihrem Mann, der gemeinsamen Tochter und ihrem Hund südlich von München.


Verlag:

Blanvalet Verlag

Veröffentlicht:

2012

Druckseiten:

ca. 169


26 Kommentare zu „Mutter, wann stirbst du endlich?“

– 02.11.2019

Vielen Dank. Der Titel ist gut gewählt, Tabu gebrochen mit Mut, fesselnd beschrieben. Wir sind drei Töchter. Meine Schwestern werden es auch lesen. Gruss

– 10.07.2019

Konnte nicht mehr aufhören, sehr tolles Buch .

– 09.12.2017

Ja,es ist sehr ermüdend und erschütternd,die eigenen Eltern so verstörend verändert zu erleben.

Ja,es ist furchtbar anstrengend und belastet die ganze Familie.

Aber es zeigt auch letztendlich,wie stark die Liebe war und ist.

Man kann sich nichts mehr vormachen.

Entweder man liebt,dann geht es.

Oder man hat aus seiner frühen Kindheit noch erfolglos verdrängte Vorbehalte,dann geht es nicht.

Dann sind die zu Pflegenden in manchem Heim besser und liebevoller und sicherer aufgehoben.

– 23.02.2016

Ein Buch das nichts verschönt und sehr realistisch alle Probleme behandelt

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