Mutter, wann stirbst du endlich?

Wenn die Pflege der kranken Eltern zur Zerreißprobe wird

Martina Rosenberg

SPIEGEL Bestseller Allgemeine Ratgeber Gesundheit

103 Bewertungen
4.29126

+ Merken

Entdecke diesen und 300.000 weitere Titel mit der Flatrate von Skoobe. Ab 11,99 € im Monat.

Beschreibung zu „Mutter, wann stirbst du endlich?“

Das Debattenbuch zum Thema »Pflege im Alter«

Martina Rosenberg erzählt die authentische Geschichte einer ganz normalen Familie, für die das Leben durch die Extrembelastung der Pflege der schwer kranken Eltern zum Albtraum wurde. Es ist die Geschichte ihrer eigenen Familie. Die Mutter erkrankt an Demenz, der Vater erleidet einen Schlaganfall, und Schritt für Schritt muss die Tochter die Verantwortung und Organisation des elterlichen Lebens übernehmen. Verzweifelt versucht sie, allen Anforderungen gerecht zu werden — und scheitert, bis nach neun Jahren nur noch der Wunsch übrig bleibt: Mutter, wann stirbst du endlich? Auf eindrückliche Weise gibt dieser zuweilen erschreckend ehrliche Bericht all jenen eine Stimme, die ungewollt zu den Eltern ihrer Eltern werden, und dokumentiert die Verzweiflung derer, die von Politik und Gesellschaft mit dieser Verantwortung allein gelassen werden.

Verlag:

Blanvalet Verlag

Veröffentlicht:

2012

Druckseiten:

ca. 169

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


10 Kommentare zu „Mutter, wann stirbst du endlich?“

Sandra – 18.12.2019
Tolles Buch, ich finde ganz ganz viele Parallelen. Kann dies zu 99,99 Prozent nachempfinden. Die Gefühle und Aktionen sind identisch. Einziger Unterschied: Meine Mutter hatte keine Demenz, sondern Multiple Sklerose... Dieses Buch bestätigt mich, für meine Mutter die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Schade, dass ich es zu SPÄT gelesen habe. Dann hätte ich früher die eine oder andere Entscheidung getroffen. Alles Gute Sandra

denise – 02.11.2019
Vielen Dank. Der Titel ist gut gewählt, Tabu gebrochen mit Mut, fesselnd beschrieben. Wir sind drei Töchter. Meine Schwestern werden es auch lesen. Gruss

Sehr emotional und gleichzeitig spannend. die Heidi ses – 10.07.2019
Konnte nicht mehr aufhören, sehr tolles Buch .

doosie – 28.01.2018
Ein sehr nahegehendes Buch. Aber was sollte denn anders werden? Die Autorin hat mehr geleistet, als die meisten Menschen für demente Angehörige tun können. Und doch war es nicht genug, denkt sie. Immer von Perfektionismus getrieben. Sie hinterfragt ihre Position des Reagierens kaum. Auch hundert Helfer bringen dem Dementen kein Wohlgefühl zurück. Unzulänglichkeit bleibt Alltag. So ist das. Dennoch kein Fehler, den man "austreiben" kann. Doch das suggeriert das Buch; mit noch mehr Anstrengung kann man was bewegen.... Nein, kann man nicht. Ich kenne die Situation genau. - Jetzt ist auch meine Mutter an Demenz nach sieben Jahren gestorben. Nichts war perfekt, alles habe ich versucht zu leisten, so wie die Autorin. Aber diese Krankheit lässt Dich nichts erfolgreich gut machen, sie frisst die Betroffenen voller Angst und Not auf. Und der allerschlimmste Ort für einen Demenzkranken ist das Krankenhaus!

anne simons – 09.12.2017
Ja,es ist sehr ermüdend und erschütternd,die eigenen Eltern so verstörend verändert zu erleben. Ja,es ist furchtbar anstrengend und belastet die ganze Familie. Aber es zeigt auch letztendlich,wie stark die Liebe war und ist. Man kann sich nichts mehr vormachen. Entweder man liebt,dann geht es. Oder man hat aus seiner frühen Kindheit noch erfolglos verdrängte Vorbehalte,dann geht es nicht. Dann sind die zu Pflegenden in manchem Heim besser und liebevoller und sicherer aufgehoben.

– 23.02.2016
Ein Buch das nichts verschönt und sehr realistisch alle Probleme behandelt

mopsi – 06.12.2015
Schonungslos,offen, ehrlich! Für Menschen, die nie mit dementierenden Menschen in Berührung gekommen sind, Pflege und Alltag gelebt haben mit ihnen, sicher unverständlich und herzlos anmutend. Vorschnell zu urteilen sollte vermieden werden, wenn man nicht selbst betroffen war- ist. Ein gutes Buch, welches den Zustand von Demenz vom Anfang bis zum Ende sehr gut beschreibt! Meinen Respekt an die Autorin, dass sie es schaffte, sich frei zu machen von der sehr belastenden Situation um dennoch oder gerade deswegen ihrer Mutter und Vater beistehen zu können!

"Anonymous" – 12.07.2015
Auch ich kann enja und micazi nur voll und ganz zustimmen!

MaryJane11011 – 12.05.2015
Ein Buch in dem in elendig langer Weise der Weg einer Demenz erläutert wird.

inka galati – 03.05.2015
ich stimme Enya voll zu

Ähnliche Titel wie „Mutter, wann stirbst du endlich?“

Netzsieger testet Skoobe