Siebzig Jahre NATO (Telepolis)

Kein Grund zum Feiern

 

Serie

Florian Rötzer Hermann Ploppa Christoph Duwe Forian Rötzer Andreas von Westphalen Kurt Gritsch

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Buchbeschreibung zu „Siebzig Jahre NATO (Telepolis)“

Vor 70 Jahren, am 4. April 1949, wurde die Nato als Verteidigungsbündnis gegründet, der Gegner hieß damals Sowjetunion. Im selben Jahr, am 29. August, wurde die erste sowjetische Atombombe erfolgreich gezündet. Stalin hatte das sowjetische Atomwaffenprogramm nach dem Abwurf amerikanischer Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki beschleunigt.

Mit der Nato und dem Marshallplan wollten die USA sicherstellen, dass Europa nicht zum Einflussgebiet der Sowjetunion wird. Mit der Währungsreform, die die drei westlichen Siegermächte 1948 in Deutschland einführten, war bereits der Bruch mit der Sowjetunion, das Ende des Alliierten Kontrollrats und letztlich die Teilung Deutschlands vorangetrieben worden. Die Sowjetunion reagierte mit der Berlinblockade. Mit der Gründung der Bundeswehr und dem Nato-Beitritt Deutschlands im Jahr 1955 schritt die Eskalation des Ost-West-Konflikts voran, der Kalte Krieg wurde heiß, nachdem mit dem Mauerbau in Berlin begonnen wurde, die USA in der Türkei Mittelstreckenraketen stationierten und die Sowjetunion Raketenbasen in Kuba bauten. Die USA und die Sowjetunion standen kurz vor einem Krieg, der in einen Atomkrieg münden hätte können, wenn sich nicht Chruschtschow und Kennedy auf Deeskalation durch den Abbau der Raketenbasen und den Abzug der Mittelstreckenraketen verständigt hätten.

Wir befinden uns wieder in einer ähnlichen Eskalationsspirale zwischen der von den USA dominierten Nato und Russland wie im Kalten Krieg vor 60 Jahren. Nach einer kurzen Phase der Wiederannäherung und der Möglichkeit einer neuen Friedensordnung nach der Auflösung der Sowjetunion begann mit der fortschreitenden Osterweiterung der Nato und den Plänen zur Stationierung des US-Raketenabwehrsystem in osteuropäischen Ländern nach der Aufkündigung des ABM-Vertrags erneut eine Phase der Eskalation, die schon längst wieder zu einem nuklearen Wettrüsten geführt hat, das mit Cyberwar-Szenarien, Hyperschallraketen oder -drohnen und autonomen (Waffen)Systemen noch gefährlich ist als im "alten" Kalten Krieg, zumal neben der Nato und Russland auch China und weitere Staaten mitspielen und die Lage explosiver machen.

Über Florian Rötzer

Folgende Autoren haben für das von Florian Rötzer herausgegebene eBook Energiewende Originalbeiträge geschrieben:

Matthias Brake schreibt zu Themen am Schnittpunkt von Energie und Gesellschaft. Schwerpunkte seiner Artikel und Bücher sind die Zukunft der Mobilität, energieeffiziente Gebäude und der Fortgang des Energiewandels. Er lebt und arbeitet in Berlin.

Christoph Jehle wurde 1956 in Freiburg geboren, 1991 zum Dr. rer. nat. promoviert. Dissertation über die Entwicklung und Entwicklungspotentiale der leitungsgebundenen Energieversorgung im Südwesten. Inzwischen in Europa und Fernost zuhause. Unter dem Kürzel CJ über viele Jahre Autor bei photoscala.de. Autor und Herausgeber von Fachbüchern wie "Bau von Wasserkraftanlagen", "Wasser". Co-Autor von mehreren EU-Ökodesign-Vorbereitungsstudien zur Steigerung der Energie-Effizienz bei elektrischen Geräten.

Lothar Lochmaier arbeitet als freier Fach- und Wirtschaftsjournalist in Berlin. Er ist Autor des Telepolis-Buches: Die Bank sind wir - Chancen und Zukunftsperspektiven von Social Banking. Zudem betreibt er das Weblog Social Banking 2.0.

Wolfgang Pomrehn hat in Kiel Geschichte, Meteorologie und Geophysik studiert, ist Diplom-Geophysiker und arbeitet heute als freier Journalist und Buchautor in Berlin. Zuletzt ist von ihm erschienen: "Armutsrisiko Energiewende? - Mythen, Lügen, Argumente", erhältlich bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Norbert Rost leitet als Wirtschaftsinformatiker das Büro für postfossile Regionalentwicklung in Dresden und betreibt die Website Peak-Oil.

Thomas Seltmann ist unabhängiger Experte und Autor des Stiftung-Warentest-Ratgebers "Photovoltaik - Solarstrom vom Dach".

Ralf Streck, Journalist und Übersetzer, wurde 1964 in Flörsheim am Main mit Blick auf die Opel-Stadt Rüsselsheim geboren. Dort machte er Abitur und studierte Politikwissenschaft an der Universität in Frankfurt. Seine journalistische Laufbahn begann er im Freien Radio Dreyeckland in Freiburg. Nach vielen Reisen, vor allem nach Süd- und Mittelamerika, blieb er im Baskenland hängen.


Verlag:

Heise Medien

Veröffentlicht:

2019

Druckseiten:

ca. 51


 

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