DIE NATÜRLICHE WEISHEIT ODER DIE UNRECHTSSTAATEN

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Karl Alexander Wächter

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Beschreibung zu „DIE NATÜRLICHE WEISHEIT ODER DIE UNRECHTSSTAATEN“

Der Stammbaum und die Biografie bilden eine wesentliche Begründung, warum der Autor angefangen hat zu schreiben. Was dort sehr schematisch niedergeschrieben ist, hat viel Leiden und Tränen gekostet, vor allem bei seiner Mutter, welche ihr Leben lang Libau als ihre Heimat angesehen hat. Ebenso ist der Geburtsort der Eltern und Großeltern zu DDR-Zeiten für ihn ein heimlicher Traum gewesen. Andererseits hat der Hitler-Stalin-Pakt die Großfamilie in alle Winde zerstreut und so waren, was andere für den Klassenfeind hielten, für ihn Cousins und Cousinen. Der kalte Krieg hat sogar ihn selbst gespalten, denn für die Wessis war er der Rote und für die Ossis der Böse, selbst nach dem 13. August 1961 konnten die vermeintlichen Faschisten ihn ja wie die Affen im Zoo besichtigen kommen – er war ja hinter der Mauer eingesperrt. Eine andere Spaltung war jedoch die zwischen Staat und Kirche. Auch wenn zwischen seiner Jugendweihe und seiner Konfirmation nur eine Karenzzeit von 8 Wochen lag, so hat der Kampf der unterschiedlichen Kulturen für ihn die Unkultur beider Seiten von ihrer unangenehmsten Seite verdeutlicht – den Wahnsinn von Ideologien: Was soll ein Gott, wenn es ihn weder objektiv noch subjektiv gibt. Aber ebenso absurd ist eine allwissende Partei - die immer Recht hat. Mit dem Zwiespalt ging es dann auch nach der Wendezeit weiter. Die ersten Jahre ging es zwar erst einmal steil aufwärts, aber dann kam der Absturz in die Arbeitslosigkeit, denn er hatte „nichts Vernünftiges“ gelernt. Als Bauingenieur hatte er nie einen grünen Stempel auf eine Statik bekommen, obwohl er zwar immer nahe am Bau gearbeitet hatte jedoch nur in den Rechenstellen der Projektierung. Und die Prüfung von Programmen durch die staatliche Bauaufsicht kannte man bestenfalls vom Hörensagen. Von Informatik hatte er natürlich auch nicht viel Ahnung, er war ja Statiker und arbeitete als Programmierer, und die schnelle Entwicklung brachte teilweise jede zwei Jahre neue Hardware und jedes halbe Jahr neue Software. So hätte er nun bestenfalls Computer verkaufen können, aber wer einmal mit IBM-Rechnern gearbeitet hat, der kann keine Halbfertigprodukte mehr verkaufen. Und weil er in der „Heimat“ bleiben wollte und sich nicht dazu hergeben wollte für unreife Arbeitgeber, Bauarbeitern auch mal die Schippe ins Kreuz zu hauen oder verrottete Materialien einzubauen, konnte ihn die Gesellschaft offensichtlich nicht mehr gebrauchen. Zur Begabung für Mathematik und zum Interesse für Physik war jedoch schon während des Studiums die Neugier an der Informatik gekommen und die berufliche Niederlage erinnerte ihn nun wieder an die Problematik der Weltanschauung und die Zeit ermöglichte ihm ein Selbststudium von Religion und Philosophie, welche natürlich unter dem Blickwinkel des Bauingenieurs betrachtet wurde. Und dieser Blick hat ihm eine Vision ermöglicht, von der er der Meinung ist, dass sie könnte auch viele andere motivieren.

Verlag:

neobooks

Veröffentlicht:

2014

Druckseiten:

ca. 152

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


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