Interpretation der Kurzgeschichte "Zentralbahnhof" von Günter Kunert

Joachim Schwarz

Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft

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Buchbeschreibung zu „Interpretation der Kurzgeschichte "Zentralbahnhof" von Günter Kunert“

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,3, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Veranstaltung: Proseminar Deutsch, Sprache: Deutsch, Abstract: Für seine Darstellung von „Der Zentralbahnhof“ verwendet Kunert den Aufbau und die Struktur einer Kurzgeschichte. Dies wird gleich zu Beginn deutlich. Die Geschichte beginnt ohne größere Einleitung und setzt den Leser mitten ins Geschehen. Fragen wie „Wer?“ oder „Wo?“ und „Wann?“ bleiben unbeantwortet. Dadurch wird beim Leser Spannung erzeugt.
Ein typisches Merkmal einer Kurzgeschichte ist das ungewöhnliche Ereignis, welches eine Wende im bisherigen Leben der handelnden Figur hervorruft. Diese Wende tritt bei „Jemand“ ein, als er den Brief mit der Aufforderung zum Erscheinen zu seiner eigenen Hinrichtung bekommt (Zeile 3-5).
Die Zahl der handelnden Personen ist auf nur wenige reduziert. Wir haben neben der Hauptfigur „Jemand“ noch seine Freunde und seinen Anwalt, auf die aber nicht ausgiebig eingegangen wird und die Angestellten am Bahnhof, die aber keine Monologe oder Dialoge führen. Wir haben es mit alltäglichen Charakteren zu tun, die sich meist nur auf einen bestimmten Wesenszug reduziert sind. Dabei werden die Personen nur indirekt charakterisiert, d.h. man erschließt sich die Persönlichkeit aus dem Handeln der Menschen.

Über Joachim Schwarz


Verlag:

GRIN Verlag

Veröffentlicht:

2011

Druckseiten:

ca. 9


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