Gehen, ging, gegangen

Roman

Jenny Erpenbeck

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Beschreibung zu „Gehen, ging, gegangen“

Entdeckungsreise zu einer Welt, die zum
Schweigen verurteilt, aber mitten unter uns ist


Wie erträgt man das Vergehen der Zeit, wenn man zur Untätigkeit gezwungen ist? Wie geht man um mit dem Verlust derer, die man geliebt hat? Wer trägt das Erbe weiter? Richard, emeritierter Professor, kommt durch die zufällige Begegnung mit den Asylsuchenden auf dem Oranienplatz auf die Idee, die Antworten auf seine Fragen dort zu suchen, wo sonst niemand sie sucht: bei jenen jungen Flüchtlingen aus Afrika, die in Berlin gestrandet und seit Jahren zum Warten verurteilt sind. Und plötzlich schaut diese Welt ihn an, den Bewohner des alten Europas, und weiß womöglich besser als er selbst, wer er eigentlich ist.

Jenny Erpenbeck erzählt auf ihre unnachahmliche Weise eine Geschichte vom Wegsehen und Hinsehen, von Tod und Krieg, vom ewigen Warten und von all dem, was unter der Oberfläche verborgen liegt.

Über Jenny Erpenbeck

Jenny Erpenbeck wurde 1967 in Berlin geboren. Nach dem Abitur absolvierte sie zunächst eine Buchbinderlehre, bevor sie ein Studium der Theaterwissenschaft und Musiktheaterregie abschloss. 1999 debütierte sie, parallel zu ihrer Arbeit als Opernregisseurin, mit der Novelle „Geschichte vom alten Kind“, der weitere literarische Veröffentlichungen folgten, darunter Romane, Erzählungen und Theaterstücke. Ihr zuletzt erschienener Roman „Aller Tage Abend“ wurde von Lesern und Kritik gleichsam gefeiert und vielfach ausgezeichnet, unter anderem im September 2013 mit dem Joseph-Breitbach-Preis.


Verlag:

Albrecht Knaus Verlag

Veröffentlicht:

2015

Druckseiten:

ca. 250

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


4 Kommentare zu „Gehen, ging, gegangen“

muffel – 04.02.2019
Ein hervorragendes Buch

udw – 12.11.2017
Der Roman hat mich tief berührt und meine Sicht auf die Flüchtlinge sehr zum Positiven verändert. Danke an die Autorin!

WiebkeLH – 24.09.2017
Ich hatte das Gefühl, ich bin in den Gedanken von Richard, eine interessante Schreibweise. Das Thema bewegt und zeigt die andere Seite der menschlichen und behördlichen Dramen!

mipro – 07.09.2016
einfach eine gute Perspektive zu dem Thema

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