Gehen, ging, gegangen

Roman

Jenny Erpenbeck

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Buchbeschreibung zu „Gehen, ging, gegangen“

Entdeckungsreise zu einer Welt, die zum
Schweigen verurteilt, aber mitten unter uns ist


Wie erträgt man das Vergehen der Zeit, wenn man zur Untätigkeit gezwungen ist? Wie geht man um mit dem Verlust derer, die man geliebt hat? Wer trägt das Erbe weiter? Richard, emeritierter Professor, kommt durch die zufällige Begegnung mit den Asylsuchenden auf dem Oranienplatz auf die Idee, die Antworten auf seine Fragen dort zu suchen, wo sonst niemand sie sucht: bei jenen jungen Flüchtlingen aus Afrika, die in Berlin gestrandet und seit Jahren zum Warten verurteilt sind. Und plötzlich schaut diese Welt ihn an, den Bewohner des alten Europas, und weiß womöglich besser als er selbst, wer er eigentlich ist.

Jenny Erpenbeck erzählt auf ihre unnachahmliche Weise eine Geschichte vom Wegsehen und Hinsehen, von Tod und Krieg, vom ewigen Warten und von all dem, was unter der Oberfläche verborgen liegt.

Über Jenny Erpenbeck

Jenny Erpenbeck, geboren 1967 in Berlin, debütierte 1999 mit der Novelle »Geschichte vom alten Kind«. Es folgten zahlreiche Veröffentlichungen, darunter Romane, Erzählungen und Theaterstücke. Ihr Roman »Aller Tage Abend« wurde von Lesern und Kritik gleichermaßen gefeiert und vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Joseph-Breitbach-Preis und dem Independent Foreign Fiction Prize. Für »Gehen, ging, gegangen« erhielt sie u.a. den Thomas-Mann-Preis. 2017 gewann Jenny Erpenbeck den Premio Strega Europeo und wurde mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.


Verlag:

Albrecht Knaus Verlag

Veröffentlicht:

2015

Druckseiten:

ca. 250


4 Kommentare zu „Gehen, ging, gegangen“

muffel – 04.02.2019

Ein hervorragendes Buch

udw – 12.11.2017

Der Roman hat mich tief berührt und meine Sicht auf die Flüchtlinge sehr zum Positiven verändert. Danke an die Autorin!

WiebkeLH – 24.09.2017

Ich hatte das Gefühl, ich bin in den Gedanken von Richard, eine interessante Schreibweise. Das Thema bewegt und zeigt die andere Seite der menschlichen und behördlichen Dramen!

mipro – 07.09.2016

einfach eine gute Perspektive zu dem Thema

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