Ostafrikanisch-islamische Magiekonzeptionen unter Berücksichtigung indigener Traditionen

Jannina Wielke

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Buchbeschreibung zu „Ostafrikanisch-islamische Magiekonzeptionen unter Berücksichtigung indigener Traditionen“

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie - Islamwissenschaft, Note: 1,3, Universität Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Bereits kurz nach der Etablierung des Islam in Arabien, brachten südarabische Händler ihn nach Ostafrika. Handelskontakte bestanden schon seit längerer Zeit und immer wieder hatten Araber sich an der ostafrikanischen Küste niedergelassen. Wie stark ihr Einfluss auf die Geschichte Ostafrikas war, zeigt sich schon in dem Namen, den die Region heute trägt und den die Bevölkerung auch für sich angenommen hat: Swahili. Hierbei handelt es sich um eine afrikanisierte Form des arabischen Terminus sāhilī.
Eine Kolonisation wurde nie in großem Stil betrieben, was dazu führte, dass es im Laufe der Zeit zu einer Afrikanisierung des Islam kam . Hierdurch erhielten sich natürlich indigene Riten und Traditionen, die, soweit möglich, in den Islam adaptiert wurden. Magie und damit verbundene rituelle Handlungen spielen, zu bestimmten Zeiten, in allen Kulturen eine Rolle. Wenn es dann zur Ausbreitung einer anderen Kultur und zu Vermischungen kommt, dann werden sie häufig adaptiert. Entweder in leicht abgeänderter Form und vielleicht zu einem anderen Zweck, wie z. B. der Tannenbaum im europäischen Weihnachtsfest, oder sie behalten ihren ursprünglichen Zweck unter anderen Rahmenbedingungen.
Wie vollzog sich nun die Adaption magisch-ritueller Praktiken in Ostafrika? Ostafrika lag immer an der Peripherie der islamischen Welt. Indigene Traditionen hatten daher gute Überlebenschancen, weshalb es zu einer Vielzahl von Adaptionen gekommen sein müsste.
Ziel dieser Arbeit ist es daher, zu untersuchen wie stark sich arabisch-islamische Magiekonzepte durchgesetzt haben und in welchem Maße es gelungen ist indigene Traditionen in den Islam zu adaptieren. Zu diesem Zweck werden primär die Rolle der Magie im alltäglichen Leben sowie der Umgang mit Geistern dargestellt. Ebenfalls kurz dargestellt werden die Vorstellungen zu schwarzer Magie.
Zum besseren Verständnis werden die arabischen Termini verwendet. Lediglich zur Benennung religiöser Spezialisten kommen die Swahili-Begriffe vor. Hierbei handelt es sich um mwalimu, welcher scheinbar vom arabischen ‛ālim stammt und Personen mit ausführlichen Schrift- und Islamkenntnissen bezeichnet, sowie mganga, eine Art Medizinmann, der vor allem mit indigenen Methoden arbeitet. Zu beachten ist, dass die im Folgenden immer wieder auftretende Bezeichnung „islamisch“ als arabisch-islamisch zu verstehen ist.

Verlag:

GRIN Verlag

Veröffentlicht:

2012

Druckseiten:

ca. 11


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