Ludwig Börne. Eine Denkschrift

Volltextlesung von Axel Grube.

Heinrich Heine Axel Grube

Vormärz (1825-1848)

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Beschreibung zu „Ludwig Börne. Eine Denkschrift“

"Wie in seinen Äußerungen über Goethe, so auch in seiner Beurteilung anderer Schriftsteller, verriet Börne seine Nazarenische Beschränktheit. Ich sage nazarenisch, um mich weder des Ausdrucks 'jüdisch' noch 'christlich' zu bedienen, obgleich beide Ausdrücke für mich synonym sind und von mir nicht gebraucht werden, um einen Glauben, sondern um ein Naturell zu bezeichnen. 'Juden' und 'Christen' sind für mich ganz sinnverwandte Worte im Gegensatz zu 'Hellenen', mit welchem Namen ich ebenfalls kein bestimmtes Volk, sondern eine sowohl angeborene als angebildete Geistesrichtung und Anschauungsweise bezeichne." (Heinrich Heine: Ludwig Börne. Erstes Buch)

Über Heinrich Heine

Christian Johann Heinrich Heine (1797-1856) war einer der bedeutendsten deutschen Dichter, Schriftsteller und Journalisten des 19. Jahrhunderts. Er gilt als der "Überwinder" der Romantik und machte die Alltagssprache lyrikfähig, erhob das Feuilleton und den Reisebericht zur Kunstform. Aufgrund seiner jüdischen Herkunft und politischen Einstellung wurde er oft diskriminiert und ausgeschlossen. Geprägt von dieser Außenseiterrolle schuf er zahlreiche Werke und verstand sich als politisch engagierter Journalist, Essayist, Satiriker und Polemiker.


Gelesen von:

Axel Grube

Verlag:

onomato Verlag

Veröffentlicht:

2012

Länge:

6 Std. 33 Min.

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

Hörbuch


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