Das Iranische Atomprogramm und der Einfluss der Vereinten Nationen

Hans Hahnenkampf

Vergleichende und internationale Politikwissenschaft

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Buchbeschreibung zu „Das Iranische Atomprogramm und der Einfluss der Vereinten Nationen“

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Int. Organisationen u. Verbände, Note: 2,7, Universität Trier, Sprache: Deutsch, Abstract: II Einleitung
„To fully understand what has been going on nuclear wise in Iran, it is necessary to examine the timeline of events as they took place.“ Diese Hausarbeit über die Atompolitik des Iran und den Einfluss der Vereinten Nationen möchte ich mit diesem Zitat beginnen, da sich der Atomstreit mit dem Iran bereits über fast zehn Jahre erstreckt und seine Wurzeln sogar noch weiter in der Vergangenheit liegen. Das Vorgehen der einzelnen Länder, der IAEA und des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Hinzu kommt, dass sich für die tatsächliche Entwicklung einer Atombombe bisher noch keine Beweise haben finden lassen. „All that is certain about Irans nuclear program is, that there is nobody in the west who has any idea about how far Teheran has advanced in its bid to achieve a nuclear weapons capability.“
Der Streit um das iranische Atomprogramm beschäftigt die Weltöffentlichkeit derzeit wie kein zweites Thema. Für die Meisten geht es in erster Linie darum, dass verhindert wird, dass der Iran in den Besitz von Atomwaffen gelangt. Es geht aber um mehr: Es gilt auch herauszufinden, ob das internationale Nicht-Verbreitungsregime, das im Wesentlichen von der internationalen Atomenergieorganisation getragen wird und auf dem Atomwaffensperrvertrag beruht, in der Lage ist, jetzt und in Zukunft die illegale Proliferation bzw. den geheimen Bau von Atomwaffen zu verhindern. In diesem Fall stellt gerade das iranische Atomprogramm die Effektivität und Durchsetzungsfähigkeit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) in Frage.

Aus diesem Grund soll diese Hausarbeit sich mit der Frage beschäftigen, ob die Vereinten Nationen die Wandlung des Iran zu einer Atommacht effektiv unterbinden können.

Das Verhalten des Iran werde ich anhand der Realismus-Theorie untersuchen. So hat die Vergangenheit gezeigt, dass der Besitz von Atomwaffen für ein im Vergleich zu anderen Waffen einzigartiges Drohpotenzial und Machtinstrument steht: Egal ob man an den Einsatz der Atombombe im japanischen Hiroshima oder Nagasaki denkt, das geheime Atomprogramm Israels, die Aufrüstung der Rivalen Indien und Pakistan oder der Bau der Atombombe in Nordkorea. Mit Hilfe des atomaren Drohpotenzials soll die Machtposition gegen Einflüsse von außen abgesichert werden....

Verlag:

GRIN Verlag

Veröffentlicht:

2010

Druckseiten:

ca. 20


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