Leben und Werk von George Eliot

Biographien, Autobiographien

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Buchbeschreibung zu „Leben und Werk von George Eliot“

Essay aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Biographien, , Veranstaltung: -, Sprache: Deutsch, Abstract: Anthony Trollope nannte George Eliot in seiner Autobiographie (geschrieben 1875) den größten lebenden englischen Romanautor. „Seth Bede, Adam Bede, Maggie und Tom Tulliver, der alte Silas Marner, und, hoch über allen anderen, Tito, in Romola, sind Gestalten die, wenn man sie einmal kennt, niemand vergessen kann. Ich kann nicht soviel über ihre späteren Werke sagen, weil in ihnen der Philosoph zu sehr den Portraitmaler überragt (…). In ihr ist, bis jetzt, kein Zeichen der Schwäche, das den Leser denken lassen könnte, die Autorin hat sich hergeschrieben. Es kommt nicht vom Niedergang, wenn wir keine zweite Mrs. Poyser haben, sondern weil die Autorin Dinge sucht, die ihr höher scheinen als Mrs. Poyser.“
In diesem Buch wird ein Überblick über ihr Werk, einschließlich ihrer Essays und ihrer Dichtung gegeben. Entdecken Sie eine Autorin, die trotz ihres Zusammenlebens mit dem verheirateten George Lewes weite gesellschaftliche Akzeptanz fand (die Töchter von Queen Victoria warben um ihre Gunst) und schon 1876, lange vor dem modernen Zionismus, in einem Roman die Gründung eines jüdischen Staates thematisierte - nachdem sie zuvor in einen dramatischen Poem von der Errichtung eines Reiches der Zigeuner in Afrika träumte!

Über Hans Belde

Ich wurde 1963 geboren, studierte 1981 bis 1985 an der Humboldt-Universität Berlin Mathe und Physik (ohne Abschluss) und 1990 bis 1999 im Fernstudium an der Technischen Universität Dresden Informatik. Von 1985 bis 1993 verdiente ich mein Geld als Programmierer und seit 1995 in einer Steuerberatungsgesellschaft.

Ich durfte meine Informatik-Diplomarbeit über ein philosophisches Thema schreiben. Danach beschäftigte ich mich weiter mit der Philosophie. Um Platon zu verstehen, las ich seine Zeitgenossen. Die Ergebnisse dieser zehnjährigen Arbeit habe ich später auf Claudias Rat als „Übersichten erhaltener Werke antiker Autoren“ veröffentlicht.

In einem Ostseeurlaub las ich einen Roman von Trollope. Weitere Bücher dieses Autors und anderer englischer Schriftsteller folgten. Noch vor meinen „Trollope“ veröffentlichte ich mein Buch über George Eliot. Seitdem arbeite ich an Ruskin.

Ruskin war nicht nur Kunstkritiker und Sozialreformer, sondern auch Historiker und Philosoph. Und auch Trollopes Reisebücher haben durchaus philosophischen Gehalt. Von George Eliot ganz zu schweigen! Das Zurückgehen zu den Ursprüngen und der Blick von außen schärfen die Kritik des Eigenen. Die „Deutsche Geschichte für Claudia“ war nur ein Anfang. Mit Fontane machen wir es uns bequem: „Wenn ich das Gegenteil gesagt hätte, wäre es ebenso richtig.“ Mit frivoler Neugier suchen wir bei Thomas Mann Spuren seiner pädophilen Neigungen. Wer etwas verstehen will, sollte diese beiden Autoren richtig einordnen. Mehr über Deutschland können wir bei Spielhagen, Fallada oder Arnolt Bronnen lernen.

Über Resonanz würde ich mich freuen. Bitte per mail unter:
hans-belde@gmx.de


Verlag:

GRIN Verlag

Veröffentlicht:

2012

Druckseiten:

ca. 114


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