Die Mühle an der Mordach

Der Verrat

Hannelore Deinert

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Buchbeschreibung zu „Die Mühle an der Mordach“

Matthias Reis, ein Entwicklungs- Chemiker, entdeckt auf einer Fahrradtour durch den Odenwald eine Mühle an der Mordach. Sie ist ziemlich marode, aber ein guter Ort, um den Traum von einer eigenen Firma zu verwirklichen. In seiner derzeitigen Firma kann er nicht bleiben, dort werden seine Erfindungen schamlos unter dem Namen des Projektleiters patentiert.
Das Mühlrad könnte, wenn es erst instand gesetzt ist, die Mühle und die Maschinen mit Strom versorgen, und die Halle, früher Aufbewahrungsort für Mehlsäcke und dergleichen, bot genug Platz für ein Recycle- Aufbereitungsgerät für Kunststoffe, einen sogenannten Extruder. Im Wohnhaus gegenüber könnte er für seine Kinder und sich eine Wohnung einrichten, was ihm bei der anstehenden Scheidung helfen würde, das alleinige Sorgerecht für sie zu bekomme. Seiner geldgierigen Frau würde er sie bestimmt nicht freiwillig überlassen.
Ein Jahr später findet ihn Karl Albert, der Matthias tatkräftig und mit nicht geringen Geldmitteln in der Mühle unterstützte, auf der Böschung der Mordach, erschlagen und mit dem Gesicht im Wasser.
Kommissar Köster, der den Fall untersucht, findet heraus, dass Matthias Reis viele Neider und Feinde hatte, zum Beispiel die Naturschützer, die Mühle steht in einem Vogelschutzgebiet. Oder die umliegenden Gemeinden, wo manch einer unüberhörbar dem neuen Nachbarn wegen der Lärm- und Geruchsbelästigung die Pest an den Hals wünschte. Außerdem hatte Matthias vor Kurzem seiner Geliebten den Laufpass gegeben, weil sie mit seinen Kindern nicht zurechtkam. Ihr Mann war Muslime.

Felix Steinhagel war nach jahrzehntelangem Umherirren müde geworden, er kehrt in das Bauernhaus seiner Eltern, die inzwischen verstorben sind, zurück. Er findet den Einsiedelhof im tiefsten Odenwald völlig heruntergekommen vor und beginnt sogleich mit dem Entrümpeln und Aufräumen. In der Elternschlafstube findet Felix einen Hinweis auf den seit früher Jugend verschollenen Bruder. Er weiß, er würde keine Ruhe mehr finden, bis er dem Geheimnis seines Verschwindens auf die Spur gekommen sein wird, selbst wenn es schrecklich sein sollte.

Über Hannelore Deinert

Die Autorin Hannelore Deinert wurde 1942 in Kelheim an der Donau geboren. Ihren Vater verlor sie an den Krieg. Nach acht Volksschuljahren besuchte sie ein hauswirtschaftliches Internat und lernte Näherin. 1960 heiratete sie und zog mit ihrem Mann nach München, wo sie drei Kindern das Leben schenkte. Nach einigen Wanderjahren betrieb die Familie in Münster bei Dieburg ein Spielwarengeschäft. Seit dem Ruhestand widmet sich Hannelore Deinert intensiv dem Schreiben. Sie absolvierte ein Literaturfern


Verlag:

neobooks

Veröffentlicht:

2016

Druckseiten:

ca. 18


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