Frank Macfarlane Burnet

Sir Frank Macfarlane Burnet, geboren am 3. 9. 1899 in Traralgon (Victoria), Australien, studierte Medizin am Geelong College und an der Melbourne University, wo er auch promovierte. Von 1923 bis zu seiner Emeritierung 1965 arbeitete und lehrte er, unterbrochen nur durch verschiedene Forschungsreisen, am Walter and Eliza Hall Institute for Medical Research in Melbourne. 1937 entdeckte er den nach ihm benannten Erreger des Q-Fiebers. 1951 wurde er geadelt. 1952 erhielt er den Behrungpreis und 1960, zusammen mit P. B. Medawar, den Nobelpreis für Medizin für »die Entdeckung der erworbenen, immunologischen Toleranz«. Er war Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Gesellschaften, u. a. der Royal Society, der Königlich-Schwedischen Akademie der Wissenschaften, der National Academy of Sciences der USA, und Präsident der Australian Academy of Sciences.
Burnets Arbeit galt allen Aspekten von Infektionskrankheiten, vor allem aber den Problemen der Immunologie. Zentrales Thema seiner Werke ist die Entwicklung und Erkennung von immunologischem ›Selbst‹ und ›Nicht-Selbst‹. An diesen Werken – »Biological Aspects of Infectious Disease« (1940), »The Production of Antibodies« (1949), »Viruses and Man« (1953), »Principles of Animal Virology« (1955), »Enzyme, Antigen and Virus« (1956), »Clonal Selection Theory of Acquired Immunity« (1959), »The Integrity of the Body« (1962) u. a. – besticht neben der Brillanz der Formulierungen vor allem das integrative Vermögen des Autors, also seine Fähigkeit, in der Fülle der Beobachtungen und Experimente die für die gesamte Biologie und Medizin grundlegenden Prozesse zu erkennen.
Sir Frank Macfarlane Burnet starb 1985 in Melbourne.

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