Mein Großvater, der Fälscher

Eine Spurensuche in der NS-Zeit

Charlotte Krüger

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Beschreibung zu „Mein Großvater, der Fälscher“

"Es ist leichter, Adolf Hitler zu hassen als den eigenen Großvater"

Als Kind hat sie ihren Großvater als freundlichen alten Herrn erlebt, der in den achtziger Jahren mit ihr Briefmarken sammelte. Erst später erfährt Charlotte Krüger, dass sein Leben auch eine dunkle Seite hatte.

Im Auftrag der NS-Führung leitete der SS-Sturmbannführer Bernhard Krüger im KZ Sachsenhausen eine Fälscherwerkstatt, in der Häftlinge britische Pfundnoten herstellten mit dem Ziel, dem Kriegsgegner Großbritannien wirtschaftlich zu schaden. Das »Unternehmen Bernhard« wurde zur größten Geldfälschungsaktion der Geschichte. Wer war der Mann, den Charlotte Krüger so nie kennengelernt hat, der Nazi Bernhard Krüger? Bemühte er sich, »seine« Häftlinge zu schützen oder schickte er einige von ihnen in den Tod? In einer spannenden Spurensuche, die sie zu Zeitzeugen und in Archive führt, nähert sich Charlotte Krüger dem geteilten Leben ihres Großvaters und versucht so, eine Haltung zu ihm zu finden.


Verlag:

Deutsche Verlags-Anstalt

Veröffentlicht:

2015

Druckseiten:

ca. 268

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


2 Kommentare zu „Mein Großvater, der Fälscher“

savagecoon – 02.09.2015
Dies ist kein Geschichtsbuch, sondern eine persönliche Spurensuche, und als solches sehr gut geschrieben. Geschichtsbegeisterte können anhand der Umfangreichen Quellenangaben gut weiter nachforschen. Diesen inneren Konflikt, mit dem wir aus der Kinder- und Enkelgeneration alle mehr oder wenig zu kämpfen haben, hat Charlotte Krüger sehr nachvollziehbar geschildert.

Momo08 – 28.05.2015
Die historischen Abhandlungen sind interessant, aber völlig ungeordnet. Der moralische Konflikt, den die Enkelin lösen will, ist nervig. Es gibt nicht nur Schwarz und weiß.

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