Ommas Glück

Das Leben meiner Großmutter in ihrer Demenz-WG

Chantal Louis

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Beschreibung zu „Ommas Glück“

Demenz-WG: Klingt schräg – ist aber eine prima Sache

Ein charmantes Plädoyer für eine Wohnform, die Menschen mit Demenz gerecht wird und ihnen ein maximal selbstbestimmtes Leben ermöglicht. Und ein kleines Denkmal für Omma, deren Erlebnisse in ihrer WG immer auch eine hochkomische und rührende Seite haben.»Wenn man Omma erzählt hätte, dass sie eines Tages in einer WG leben würde, hätte sie mit großer Wahrscheinlichkeit Zeter und Mordio respektive Sodom und Gomorrha geschrien. Wir, meine Mutter und ich, konnten sie nicht mehr fragen. Wir haben es für sie entschieden. Und ich bin ziemlich sicher, dass es eine gute Entscheidung war. Eigentlich sogar eine ausgesprochen gute.« Nach einer bedrückenden Episode im Altersheim zieht Edeltraut Karczewski mit 83 in ihre erste Wohngemeinschaft. Ihre sechs MitbewohnerInnen sind, wie sie, dement. Kann das funktionieren? Oh ja. Ihre Enkelin, die Journalistin Chantal Louis, erzählt aus dem Leben ihrer Großmutter, sprich: Omma, in der Wanne-Eickeler Demenz-WG. Von Walzern im Wohnzimmer und immer neuem Kennenlernen am Küchentisch. Von einfühlsamen BetreuerInnen und dem erstaunlichen Personalschlüssel von eins zu drei. Von Angehörigen, die tags beim Kochen helfen und am Wochenende die WG-Wände streichen. Und von der Entstehung der Demenz-Wohngemeinschaften generell, von denen es in Deutschland inzwischen einige Hundert gibt – und von deren Existenz trotzdem die wenigsten wissen. Das sollte sich ändern.

Verlag:

Kiepenheuer & Witsch eBook

Veröffentlicht:

2015

Druckseiten:

ca. 146

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


5 Kommentare zu „Ommas Glück“

Deluge – 03.12.2018
der realistische Blick in eine Wohngemeinschaft für Demente kann für Angehörige hilfreich sein

Sahra – 21.09.2015
Hat mir sehr gut gefallen, Dankeschön für die herzerfrischenden Episoden und lustigen Kommentare in dieser nicht einfachen Lebenssituation bei Demenz.

DieSpechtin – 14.09.2015
gut ge- und beschrieben und ein kleiner Hoffnungsschimmer, dass sich was tun könnte... für Menschlichkeit in der Pflege.

Ursula jans – 11.09.2015
Sehr gut beschrieben. Da meine Schwester mit 60 Jahren an Alzheimer erkrankte, konnte ich vieles wieder erkennen. Man hat geweint und auch gelacht. Wichtig ist, wir müssen uns auf die Alzheimer-Kranken einstellen und ein gemeinsames Leben bis zum Schluss schaffen. Dank vieler Freunde konnten wir das meiner Schwester bis zu ihrem Tod 2010 ermöglichen.

Rebecca – 10.09.2015
Betreuungsschlüssel 1 zu 3 toll. Das "reiche" Deutschland verwahrt Demenzkranke in Heimen 2 Betreuer für 33 Heimbewohner! Senioren mit hohem Pflegebedarf - es reicht nicht mal für "satt und sauber". Magensonden weil es einfacher ist, Medikamente zur Ruhigstellung, wund liegen… Wie lange lassen wir uns solche Zustände noch gefallen? Der WG-Gedanke leider nur ein kleiner Lichtblick.

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