Der Kinderdieb

Roman

Brom

Fantasy

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Buchbeschreibung zu „Der Kinderdieb“

Leise wie ein Schatten streift ein merkwürdiger Junge durch die dunklen Straßen von New York. Er nennt sich Peter und ist auf der Suche nach Kindern und Teenagern, die in einer aussichtslosen Situation nicht mehr weiterwissen. Peter rettet sie – und bietet ihnen an, sie in sein magisches Reich zu führen, in dem niemand je erwachsen werden muss. Doch Peter verrät ihnen nicht, dass dort nicht nur magische Geschöpfe und das Abenteuer ihres Lebens auf sie warten, sondern auch größte Gefahr … Vor 99 Jahren schuf James M. Barrie mit -Peter Pan einen Mythos des 20. Jahrhunderts, der jede Generation aufs Neue begeistert. Nun ist es an der Zeit, Peters wahre Geschichte zu erzählen – und von einem Land voller Magie und Gewalt, Lügen und Abgründe, großer Liebe, falscher Freunde und echter Helden. Der Kinderdieb von Brom: Fantasy pur im eBook!

Über Brom

Brom, Jahrgang 1965, wurde in Albany im amerikanischen Bundesstaat Georgia geboren. Da sein Vater Pilot bei der U.S. Army war, verbrachte Brom einen Teil seiner Jugend im Ausland, unter anderem in Japan und Deutschland, wo er zur Schule ging; aus dieser Zeit rührt auch seine Angewohnheit her, seinen Vornamen nicht zu benutzen. Bereits mit 21 arbeitete Brom als Illustrator für Firmen wie Coca-Cola und IBM. Später begann er, sich auf die visuelle Umsetzung von Rollenspielen wie „Dungeons & Dragons“ und anderer Fantasywelten zu konzentrieren; er schuf außerdem Sammelkarten für Spielsysteme wie „Magic: The Gathering“ und arbeitet für zahlreiche Verlage und Computerspielhersteller. Brom hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht und lebt heute mit seiner Familie in Seattle.


Verlag:

Knaur eBook

Veröffentlicht:

2010

Druckseiten:

ca. 487


1 Kommentar zu „Der Kinderdieb“

kasiajest@gmx.de – 06.01.2013

Das Buch fängt mit einem superspannenden Prolog an.

Ein Mädchen, dessen Namen wir nicht erfahren, hat Angst. Angst vor dem bevorstehenden Missbrauch.

Einmal wollte sich das Mädchen seiner Mutter anvertrauen. Eine fünf Zentimeter lange Narbe an der Schläfe, "die er ihr mit einer Gabel beigebracht" hatte erinnerte daran.

Jetzt, nach dem Selbstmord ihrer Mutter konnte ihn niemand mehr aufhalten.

"Er legt ihr eine schwielige Hand auf die Wade und ließ sie langsam an der Innenseite ihres Schenkels hinaufgleiten, unter ihr Nachthemd. Seine wulstigen Finger drückten und bohrten, sein Atem ging schwer...bis ein Schatten die Sterne verdunkelt."

Ein Junge mit schulterlangem, rotbraun zerzaustem Haar und <em>spitzen</em> Ohren rettet Sie vor dem Mann.

Er bietet ihr an mit ihm zu kommen.

"Sie ließ den Blick durch das winzige Zimmer schweifen, in dem der Mann ihr so viel geraubt hatte. Hier gab es nichts außer schmerzlichen Erinnerungen.

Was hatte sie also zu verlieren?

Als der Junge sich erneut anschickte zu gehen, zog sie sich eilig an und folgte ihm über die Feuerleiter auf die Straße hinaus in die Nacht.

Hätte das Mädchen nur mit den anderen Jungen und Mädchen reden können, jenen etwa, die dem goldäugigen Jungen bereits gefolgt waren, dann hätte es gewusst, dass man immer noch etwas zu verlieren hat."

Zum Schluss des Buches erhalten wir eine Nachbemerkung des Autors oder wie er es beschreibt, ein Lobgesang auf Peter Pan. Hier erklärt er, dass zweifellos in <em>Peter Pan</em> mehr als genug Blut fließt und das unser süßer Kinderheld nicht so unschuldig ist, wie wir ihn in Erinnerung haben beziehungsweise wir ihn von Disney kennen. Deutlich wird das <em>Peter Pan</em> eine zwielichtige Gesalt ist, die Kinder ausjätet, wie Unkraut, wenn diese im Trupp der verlorenen Jungs zu alt wurden.

Dies führt zwangsweise auch zu sehr blutigen Handlungen in dieser Geschichte. Der flüssige Schreibstil des Autors sorgt dafür, dass man eingesogen wird in eine Welt, die er für uns erschaffen hat. "Der Kinderdieb" hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen. Facettenreiche, kraftvolle Figuren die bunt gefächert sind von gut bis böse ohne dabei grau (nur gut o. böse) zu sein.

Auf diesem Abenteuer konnte ich mitfiebern und habe Peter, Nick, den alten Wachposten und den Kapitän in mein Herz geschlossen.

"Und was ist Liebe, wenn nicht verhextsein?", schrie Peter. "Ich hatte gehofft, dass ihre Liebe zu dir durchdringen würde. Dass sie dir die Augen für die Magie, die dich umgibt, öffnen würde. Ich hatte gehofft, du hättest gelernt, dass es Dinge gibt, für die es sich zu sterben lohnt. Ich dachte, ich hätte etwas Besonderes in dir entdeckt. ...Du bist blind. Genauso blind wie diese Männer. Blind für Magie, für Liebe, für Treue. * willst du ewig ein Ausreißer bleiben?"

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