Die Kinder von Beara

Ariana Lambert

Psychothriller Thriller Deutschland

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Beschreibung zu „Die Kinder von Beara“

Auf der irischen Halbinsel Beara, innerhalb uralter keltischer Steinkreise, legt der Regen die Leiche eines Mannes frei. Seine Bergung offenbart einen weitaus grausameren Fund: Zahlreiche Kinder wurden dort vor Jahren verscharrt. Die irische Polizei steht vor einem Rätsel. Gibt es eine Verbindung zu den Kindern von Tuam, dem schrecklichsten Kapitel der irischen Kriminalgeschichte? Die Familie des Toten hüllt sich in geheimnisvolles Schweigen. Nur gegenüber der Berliner Anwältin Anna Schwarz wollen sie aussagen. Doch Anna hat sich geschworen, nie wieder einen Fuß auf die grüne Insel zu setzen. Leseprobe: Anfangs war es nur ein Toter gewesen. Ein gewöhnlicher Leichenfund. In den Wäldern auf der Halbinsel Beara, ganz weit im Westen und unendlich weit entfernt von Dublin. Nachlässig vergraben und von einem Spaziergänger entdeckt. Ein Klassiker. Einzig die in der Nähe stehenden Monolithen verliehen dem Geschehen etwas Unheimliches. Alte, jahrtausendealte Felssteine der Kelten. Ordentlich in einem Kreis aufgestellt, von Moos bedeckt und teilweise eingewachsen. Doch gab es solche und ähnliche Steinkreise hier viele. Die Frage war, ob die Wahl des Grabes zufällig war oder eine tiefere Bedeutung hatte. Dafür müssten sie erst herausfinden, wer der Tote war. Männlich, zwischen fünfzig und sechzig Jahre alt, Todesursache nicht natürlich. Es fanden sich zahlreiche Hämatome an den Hand- und Fußgelenken, die den Rückschluss zuließen, dass er gefesselt worden war und sich nicht wenig gewehrt hatte. Am auffälligsten jedoch waren die Strangulationsmale am Hals, die ganz sicher zum Tod geführt hatten. Nicht schön, aber nichts, was Johnson den Schlaf geraubt hätte. Dachte er. Es kam leider anders. Kaum hatten sie gestern Abend die Leiche frei gelegt und geborgen, fand einer der Gardaì, der nur noch zum Aufräumen abgestellt war, weitere menschliche Überreste. Überreste, die ganz sicher nicht zu dem Toten gehörten. Dieser lag nach Aussage der Rechtsmedizinerin noch nicht lange dort, allenfalls ein paar Tage. Was sie dort jedoch fanden, war älter. Viel älter. Sie hatten Knochen gefunden. Menschliche Knochen. Kleine Knochen. Knochen von Kindern. Von Babys. Viele Knochen. Viele Babys.

Verlag:

via tolino media

Veröffentlicht:

2020

Druckseiten:

ca. 203

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


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