Über Bernhard Schlinks Roman "Der Vorleser"

Autor, Inhalt, historischer Kontext und geschichtsdidaktische Kriterien

Anna Lena Krumme

20. Jahrhundert (bis 1945)

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Buchbeschreibung zu „Über Bernhard Schlinks Roman "Der Vorleser"“

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: 1,0, Europa-Universität Flensburg (ehem. Universität Flensburg) (Institut für Geschichte und ihre Didaktik), Veranstaltung: Zeitgeschichte im Roman, Sprache: Deutsch, Abstract: „Der Vorleser“ ist einer der erfolgreichsten deutschen Gegenwartsromane. Das Buch wurde in 35 Sprachen übersetzt und führte nach seinem Erscheinen 1995 lange die Bestsellerlisten im In- und Ausland an. Das Werk hat sich mittlerweile auch in den deutschen Lehrplänen etabliert. In einigen Bundesländern findet es sogar als Abiturlektüre Verwendung. Gründe für diesen Erfolg sind die packende Geschichte, die überraschenden Wendungen der Ereignisse und die fesselnde Erzählweise. Dadurch wurde der Roman für die unterschiedlichsten Altersstufen interessant. Darüber hinaus bietet das Buch viel Diskussionspotential. Neben der zeitgeschichtlichen Dimension wird auch die Missbrauchsthematik, das Problem des Analphabetismus, oder die Frage, ob jemandem geholfen werden sollte, der sich gar nicht helfen lassen will, aufgegriffen. Für diese Arbeit ist zweifelsfrei alles mit der Historie im Zusammenhang stehende von besonderer Bewandtnis.
Die gesamte Thematik, welche das NS-Regime und den Zweiten Weltkrieg umfasst, nimmt in den aktuellen Lehrplänen einen nicht unerheblichen Platz ein. Für die Schüler ist dabei die Einteilung in Täter und Opfer in den allermeisten Fällen eindeutig und lässt rückblickend eine schnelle moralische Verurteilung über Schuld und Mitschuld zu. Der Autor Bernhard Schlink bietet in seinem Roman „Der Vorleser“ einen erweiterten Blick auf die Schuldfrage. Er zeigt einen „ambivalenten Menschen“ hinter den begangenen Verbrechen. Die Täterin erscheint dem Leser durch ihren Analphabetismus schwach und es werden Fragen nach dem Verstehen oder Verurteilen aufgeworfen. Auf diese Weise wird der Leser neu zu einem moralischen Urteil herausgefordert.
In dieser Arbeit soll sich detailliert mit dem Roman „Der Vorleser“ auseinandergesetzt werden, dabei werden die im Seminar formulierten Schwerpunkte: Autor, Inhalt, historischer Kontext und geschichtsdidaktische Kriterien, besonders berücksichtigt.

Verlag:

GRIN Verlag

Veröffentlicht:

2011

Druckseiten:

ca. 26


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