Lassen Sie mich durch, ich bin Mutter

Von Edel-Eltern und ihren Bestimmerkindern

Anja Maier

Humoristische Literatur Kinder

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Buchbeschreibung zu „Lassen Sie mich durch, ich bin Mutter“

Was ist nur mit den Eltern los? Kaum haben sie ihr "Jetzt wird's aber Zeit"-Kind, wird es zum sinnstiftenden Projekt. Egal, ob bei der Wahl von Kita und Schule, beim Kauf von Kleidung oder der richtigen Wohnung - das Beste scheint gerade gut genug. Das Kind wird zum Statussymbol. Aber muss wirklich alle Welt Rücksicht nehmen, nur weil Eltern mit ihrer Fortpflanzung das Land vor der Vergreisung retten? Wächst eine Generation kleiner Egoisten heran?

Anja Maier hat Familien im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg beobachtet und feststellen müssen, dass aus dem Szeneviertel eine kuschelige Kleinstadt geworden ist. Ihre Geschichten sind vor allem eines: erschreckend wahr, manchmal tragisch - und vor allem urkomisch.

Verlag:

Bastei Entertainment

Veröffentlicht:

2011

Druckseiten:

ca. 169


7 Kommentare zu „Lassen Sie mich durch, ich bin Mutter“

Fuchskind – 23.09.2017

"Gehen Privatinteressen vor Allgemeininteressen?" heißt es. Diese Frage gilt nur, wenn man sich dabei über *die* beschweren kann. Dass Mütter mit Kindern es nicht so cool finden, wenn neben ihren Kindern gequalmt wird, ist dann wieder anders zu bewerten, weil ja so spießig und gesundheitsbewusst. Hach nein, wie schlimm.

Wirrer Aufbau, pseudowitziges ewiges Echauffieren über Menschen, die sich angeblich zu viel echauffieren oder es wagen, im Café ihrem Kind Milchschaum oder Bionade zu bestellen.

HJSchaible – 24.04.2016

an dem Buch ist nichts auszusetzen, die Autorin schreibt schlüssig u sehr unterhaltsam!

– 16.04.2016
Heike – 06.04.2015

Sehr unterhaltsam und bis kurz vor Schluss spannend. Viel bittere Wahrheit, viel Fremdschämen und viel Lachen. Wie sieht es dort bei Groß und Klein in 10 Jahren aus, - bitte weiter verfolgen! Diese My-First-Generation nimmt zu, KiWa-Geschwader geschlossen über ganze Wegbreiten, KiWa in den Haxen, Konsumterror, Zwergenterror in Gaststätten oder ÖPNV - Rücksicht fordern aber selber dazu nicht bereit sein. Es wird hoffentlich nur eine Frage der Zeit sein, bis die Macht der ein-Meter-Trolle und derer Erzeuger wieder etwas in die Schranken gewiesen wird. Bitte keine Familienghettos, egal ob arm oder reich - alles mischen, pralles Leben! Ohne die "bösen alten Nachbarn", die uns damals in unserem jugendlichen Übermut regelmäßig gebremst haben hätte mir als Kind und später mehrfacher Mutter etwas gefehlt.

Henriette – 06.02.2015

Am Anfang war das Buch höchst erfrischend zu lesen und ich vergab spontan 5 Sterne, denn es spricht viele Wahrheiten aus, die heutige Eltern und Kinder betreffen. Dann fehlte bald der rote Faden und in der Mitte des Buches wusste man gar nicht mehr, was uns die Autorin eigentlich sagen wollte, sie verlor sich in Belanglosigkeiten und Vergleichen zwischen Generationen und Preisen . . . schade. Aber der Anfang war gut.

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